Partnergemeinde Kożuchów

Fußball als die universelle Sprache

Die Sportanlage Schwepnitz war am 10. Juni nicht nur der Ort an dem fußballerischen Können der F- und E-Junioren unter Beweis gestellt wurde, sondern auch ein Ort an dem schon im jungen Alter freundschaftliche Beziehungen zwischen den Kindern aus Sachsen und Polen entstanden.
Im Rahmen des Projektes ,,Fußball als universelle Sprache" organisierte die Jugendabteilung des SV Grün-Weiß Schwepnitz ein internationales Fußballturnier, an welchem die F- und die E-Junioren aus Schwepnitz, aus unserer Partnergemeinde Kozuchow und die, der Sport Gemeinschaft Großnaundorf teilnahmen. Am Samstag um 10 Uhr konnten wir die erste Mannschaft begrüßen, nämlich die F- und E-Junioren aus Korona Kozuchow, schon da waren sowohl die Betreuer als auch die Kinder in guter Laune und sie waren ebenfalls gespannt und neugierig darauf, was sie die nächsten zwei Tage erwartet. Paar Minuten später hießen wir auch die jungen Fußballer des SG Großnaundorf willkommen. Nachdem alle Fußballer spielbereit waren, betraten wir gemeinsam unseren Rasenplatz - doch bevor es mit dem Fußball losgehen sollte, haben sich alle Mannschaften bei einem gemeinsamen Frühstück gestärkt.

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Weihnachtsmarkt in Schwepnitz mit Gästen aus der Partnergemeinde Kożuchów

Weihnachtsparade

So hieß unser Projekt, welches unsere Gemeinde mit einer Delegation aus Kożuchów durchgeführt hat. Am 28. November 2015 kam der Bürgermeister aus Kożuchów, Paweł Jagasek, mit Vertretern der Gemeinde und der Freiwilligen Feuerwehr am 1. Adventswochenende auf den Weihnachtsmarkt in Schwepnitz.

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Kożuchów und Schwepnitz verzaubert im Objektiv

Am 27.06.2014 fand im Sitzungszimmer der Gemeindeverwaltung Schwepnitz die Eröffnung der  Fotoausstellung „Kożuchów und Schwepnitz verzaubert im Objektiv” statt.

 

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Einladung zur Fotoausstellung - Gemeinde Kożuchów und Schwepnitz verzaubert im Objektiv

Wie wir schon in der letzen Ausgabe des Schwepnitzer Anzeigers angekündigt haben, steht nun der  Termin für die Fotoausstellung  fest. Am 27.06.2014  findet um 11:00 Uhr im Sitzungszimmer der Gemeindeverwaltung Schwepnitz die Eröffnung der Fotoausstellung statt.

Die ausgestellten Bilder sind das Ergebnis der Zusammenarbeit beider Gemeinden im Rahmen des Projektes „Promotion der Partnerregionen. Kożuchów und Schwepnitz verzaubert im Objektiv“.

Die Bürgermeister der Gemeinden Schwepnitz und Kożuchów laden recht herzlich zur Eröffnung dieser Fotoausstellung ein.

Die Fotos können bis zum 08 August 2014 während der Öffnungszeiten in der Gemeindeverwaltung Schwepnitz angesehen werden. 

Schwepnitz und Kożuchów volks- und kulturtümlich

Die Schwepnitzer hatten wieder die Gelegenheit zum Kennenlernen des Brauchtums der Partnergemeinde  in Polen. Eine Delegation aus Schwepnitz war am Wochenende vom 16. -17.08.2014 zum Stadtfest in Kożuchów eingeladen.

 

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Kożuchów zeigt seine musikalische Seite

Im Rahmen des Projektes „Weihnachten und seine Bräuche in Polen und Deutschland“ hat die Partnergemeinde Kożuchów vom 29.11.2013 bis 30.11.2013 Schwepnitz besucht.

Am 29.11.2013 hatte der Kinderchor einen Auftritt beim Adventskonzert in der Kirche. Die polnische Delegation lernte unsere Traditionen kennen und die Adventskonzertbesucher konnten  den polnischen Weihnachtsliedern lauschen. Es  war eine wunderbare Zeit und ein sehr schönes Konzert. Der polnische Chor erhielt für seine Darbietung viel Beifall.  Unsere kleinen Gäste wunderten sich, dass sich in der Kirche eine Spielecke für Kinder befindet.  Das war etwas Neues für sie, da dies in den polnischen Kirchen nicht üblich ist.

Am 30.11.2013  konnten unsere Gäste während einer Stadtführung die Stadt Dresden kennenlernen.  Aber Höhepunkt war der Weihnachtsmarkt in Schwepnitz.  Im Nachmittags-programm trat das Blasorchester aus Kożuchów auf. So konnten die Schwepnitzer ein paar polnische Weisen kennenlernen. Hier eine kleine Geschichte des Geschehens: Stellen Sie sich vor, ein Musiker fährt zum Konzert und vergisst sein Instrument. So erging es einem Trompeter aus dem polnischen Orchester. Mit  einem SOS-Ruf war schnelle Hilfe aus Schwepnitz da. Hier gilt besonderer DANK Herrn Jörg Pätzold, der seine Trompete auslieh.

Die Frauen aus der Bibliothek aus Kożuchów  haben ihre Handarbeiten gezeigt und zum Verkauf angeboten. Sie haben schöne Weihnachtsglocken aus Papier gebastelt. 

Es ist Fakt, unseren Gästen hat der Besuch bei uns sehr gefallen, besonders den Kindern.

An dieser Stelle möchten wir uns sehr bei unserem Bäckermeister Herrn Franz und seiner Frau für die tollen, kleinen Stollen bedanken, welche unsere Gäste zum Kosten bekamen.

Dieses Projekt wurde aus Mitteln der Europäischen Union aus dem Fonds für Regionale Entwicklung im Rahmen des Operationellen Programms der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit  Sachsen-Polen 2007-2013 realisiert.

 

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Auswertung der zweijährigen Zusammenarbeit

Die Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden Schwepnitz und Kożuchów hat sich gut entwickelt. Am 7. und 8. September besuchten  Vertreter unserer Gemeinde gemeinsam mit der Bürgermeisterin die Gemeinde Kożuchów.

Highlight war der Besuch eines Jahrmarktes mit der Vorstellung traditioneller Handwerke. Es gab auch eine interessante Führung durch einen Holzverarbeitungsbetrieb. Bei der Besichtigung der   örtlichen Schule konnte ein Einblick in von der EU unterstützte Projekte genommen werden. Während dieses Treffens haben beide Bürgermeister Unterschiede und Gemeinsamkeiten festgestellt und erörtert.

 Diese ganze Maßnahme wurde im Rahmen des Projektes „Erfahrungen und Perspektiven, zwei Jahre Zusammenarbeit Kożuchów und Schwepnitz“ durchgeführt.  Dieses Projekt wurde aus Mitteln der Europäischen Union aus dem Fonds für Regionale Entwicklung im Rahmen des Operationellen Programms der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit  Sachsen-Polen 2007-2013 realisiert.

Dies war ein weiteres Projekt im Rahmen des Kleinprojektes für die Zusammenführung der Gemeinden.

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Feuerwehr und Schule – Aufgabe und Pflicht einer Kommune in Deutschland und Polen

Im vergangenen Monat hat die Gemeinde Schwepnitz  zwei Mal polnische Gäste aus der Partnergemeinde Kożuchów empfangen.
Dank der Unterstützung der Euroregion Neisse e.V. konnten beiden Gemeinden gemeinsam dieses Projekt durchführen, welches aus zwei Veranstaltungsteilen - Feuerwehr und Schule- bestand.

Unsere Feuerwehrleute haben die Feuerwehrkameraden aus Kożuchów zum Wochenende von 07.06. bis 09.06.2013 eingeladen. Die Partnerkameraden haben am Freitag, den 07.06.2013 am Grenzgrillen in Schwepnitz teilgenommen. Außer einem Erfahrungsaustausch konnten die Kameraden auch die Technik anschauen. Dies betrifft  auch die Technik der Nachbargemeinden. Das hat viel Spaß gebracht, aber noch besser waren die lustigen Wettkämpfe. Die Stimmung war echt gut.Den nächsten Tag verbrachten die Gäste mit der Feuerwehr aus Bulleritz und Grüngräbchen. Der erste Weg führte nach Lieske zum Missionshof. Dort konnten sie bei einer Führung den Missionshof besichtigen. Nachmittags ging es zur Besichtigung des Feuerwehrdepots nach Bulleritz, wo es auch Kaffee und Kuchen gab. Anschließend gab es  ein gemütliches Beisammensein in Grüngräbchen. Dort wurde ein Lichtbildvortrag über die Feuerwehr Grüngräbchen gezeigt. Danach kam der gemütliche Teil.Am Sonntagvormittag wurden die Gäste verabschiedet. Vor der Verabschiedung haben Sie sich aber noch die Rhododendrongärtnerei angesehen.

Der zweite Teil der Veranstaltung mit den polnischen Gästen war die Einweihung der Grundschule am 21.06.2013. Die Einweihung der Grundschule war ein guter Grund zum ersten Treffen der Grundschulen um Kontakte zu knüpfen. Die  Schüler aus beiden Schulen haben ein wunderschönes Programm vorbereitet. Neben den Reden der Erwachsenen zeigten die Kinder ein sehr schönes und entspannendes Programm mit Gesang und Instrumenten. Nach dem offiziellen Teil konnten die Kinder, Lehrerinnen und deren Gästen das  sanierte Gebäude von ihnen und außen anschauen

Zusammenfassend kann man sagen, dass zwei gelungene Veranstaltungen waren. Dies ist ein neuer Meilenstein zur  Vertiefung der Beziehungen zwischen unseren Gemeinden.

Dieses Projekt wurde aus Mitteln der Europäischen Union im Rahmen des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung und mit Unterstützung der Euroregion Neisse realisiert.  

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Dziękuję - Kożuchów

Am 01. September 2012 starteten wir, die Gemeindeverwaltung, mit Vertretern der Feuerwehren, des Schwepnitzer Weihnachts- und Kulturvereins und Bürgern der Gemeinde nach Kożuchów.
Die Bürgermeisterin kam später nach, weil sie die Schulanfänger in der Feierstunde zur Schuleinführung begrüßen wollte.
Der Schwepnitzer Weihnachts- und Kulturverein hatte einen 1,20 m langen Weihnachtsstollen im Gepäck, welchen wir auf dem Jahrmarkt präsentierten und anschließend kleine Stückchen kostenlos verteilten. Der Stollen, als typisches sächsisches Weihnachtsgebäck, ist in Polen nicht bekannt. Der Jahrmarkt war ein Präsentationsmarkt mit kleinen Ständen, wo Einheimische ihre Produkte und Kunstwerke anboten.
Mit etwas Verspätung kamen wir mit unserem Bus an und gleich ging es zum Marktplatz von Kożuchów.
Unser Bäckermeister Dieter Franz wurde auf die Bühne gebeten und hat den Besuchern kurz die Geschichte des Stollens nahegebracht. Wir hatten kleine Handzettel in Deutsch und Polnisch mit diesen Angaben und auch zu den Zutaten vorbereitet.
Genauso schnell wie bei unserem Weihnachtsmarkt in Schwepnitz waren die Kostproben beliebt und begehrt. Den Händlern auf dem Markt boten wir auch Kostproben an und schon nach einer halben Stunde war alles verzehrt.
Etwas später ging es auf die Straußenfarm, die vor der Stadt liegt. Die Führung durch die Farm mit 600 Emus und Straußen war sehr interessant. Zum Schluss tauften wir ein frisch geschlüpftes Kücken auf „Schwepka“. Auf einem Straußenei wurde das historische Ereignis vermerkt. Dieses Straußenei befindet sich jetzt in Schwepnitz und erinnert uns immer an dieses beeindruckende Erlebnis. Bis zur Geschlechtsreife der Tiere vergehen drei Jahre. Von den Tieren kann alles verwertet werden, das Fleisch, die Federn und die Eier. Sie sind genügsam, fressen Grünfutter und Körner. Alle Altersgruppen konnten wir bestaunen. Die männlichen Tiere werden von den Eiern ferngehalten, weil sie in der freien Natur für den Nachwuchs zuständig sind. Das Ausbrüten übernimmt hier die Brutmaschine.
Zurück in Kożuchów wartete für die Kameraden der FFW ein besonderer Wettbewerb. Zwei Teams haben versucht in kurzer Zeit mit der Schrotsäge einen großen Stamm durchzusägen und wenn das geschafft war, sollte der Nächste mit dem Beil einen Baumstamm fällen.
Das war ein Spaß, weil von den verwendeten Sägen nicht alle in gleicher Qualität waren, aber es hatten ja mehrere Teams die Möglichkeit anzutreten und unsere Kameraden schnitten dabei recht gut ab.
Auf dem Marktplatz gab es bis in die Nachtstunden auf der Freilichtbühne ein buntes Programm für jedes Alter, von Folklore bis Blues und Rock.
Zum Abendessen hatte der Bürgermeister in den Schlosshof eingeladen, dazu Vertreter aus dem Stadtrat und andere bedeutende Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens.
Spät erreichten alle ihr Nachtquartier. Zum Glück konnten wir ausschlafen, denn am nächsten Tag zum Erntedankfest trafen wir uns zur Mittagsmesse in der katholischen Kirche. Dort wurden die Erntekronen präsentiert und gesegnet. Anschließend wurden diese in einer Prozession auf den Marktplatz getragen. Die Brotgaben wurden ebenfalls mitgenommen und dort gesegnet und anschließend haben sich die Besucher Stücken aus dem Brot gebrochen.

Das Erntedankfest ist ein großes Ereignis und deshalb sprach nicht nur der Bürgermeister sondern auch der Landrat. Auch unsere Bürgermeisterin hatte sich mit einem Grußwort in Polnisch an die Besucher gewandt. Als Dankeschön und als Ausdruck der Freundschaft gab es vom Schwepnitzer Weihnachts- und Kulturverein noch kleinere Stollen.
Die Erntekronen wurden von einer Kommission bewertet und die schönste gekürt. Unsere Bürgermeisterin wertete in der Kommission fleißig mit. Es ist eine große Ehre und Freude dort zu gewinnen. Bis zum Abschiedessen hatten wir Freizeit und Gelegenheit die Menschen kennen zu lernen, das Kulturprogramm auf der Bühne zu verfolgen oder sich den deutschen Friedhof anzusehen. Neben den polnischen Künstlern trat auch aus Falkenberg eine Tanzgruppe auf. Das High light war die ukrainische Gesangstruppe.
Es war für uns erfreulich zu beobachten, wie gut die Besucher mitgesungen haben und was noch schöner war, dass es viele junge Mädchen in den Ensembles gab, mit wunderbaren Stimmen.
Zum Abschluss unseres Besuches gab es einen Empfang im Schlosssaal. Das kalte Büfett war mit polnischen Köstlichkeiten hergerichtet worden. Der Bürgermeister Herr Ogrodnik und auch unsere Bürgermeisterin Frau Röthig betonten in ihren kurzen Toastansprachen, dass unsere Partnerschaft wachsen muss, wir müssen sie pflegen und mit Leben erfüllen.
Beide Bürgermeister werden im Dezember 2012 in einem persönlichen Treffen in Schwepnitz die Vorhaben für das kommende Jahr gemeinsam planen. So verblieb man und auf ging es gut gelaunt in Richtung Heimat.

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Besuch in unserer polnischen Partnerstadt Kożuchów

Der Samstag in Kożuchów

Am 26.05.2012 folgten Vertreter der Freiwilligen Feuerwehr, des Jugendclubs Grüngräbchen , der Freien Schule, der Gemeindeverwaltung sowie Familie Helm/ Lehmann aus Grüngräbchen einer Einladung unserer polnischen Partnerstadt anlässlich der Heimattage nach Kożuchów.

Unsere Feuerwehrangehörigen hatten Gelegenheit an den dort statt findenden Feuerwehrwettkämpfen außerhalb der Wertung teilzunehmen und erhielten als kleine Anerkennung auch eine Urkunde. Die Jugendclubmitglieder bekamen währenddessen die Stadt gezeigt.

Die Lehrer und Schüler der Freien Schule wurden von der Schulleiterin und einigen Lehrern der 5. Schule in Empfang genommen. In der Schule erwartete sie eine kleine Präsentation der polnischen Schüler zur Stadtgeschichte und zur Schule sowie eine Schulhausführung.

Am Nachmittag besuchten wir alle gemeinsam das Heimatmuseum, eine Ausstellungseröffnung und hatten die Möglichkeit das Schloss in Kożuchów zu besichtigen.

Der Tag ging mit einem zünftigen Abendbrot vom Grill viel zu schnell zu Ende und unser Busfahrer Herr Otto fuhr uns sicher wieder nach Hause.

Vielen Dank an dieser Stelle an Agnieszka Kazus-Ernst, die uns den ganzen Tag als Übersetzerin zur Verfügung stand.

Claudia Hiller

Der Sonntag in Kożuchów

Am Sonntag war in unserer Partnerstadt, dann das alljährliche Ritterspecktakel.

Zurückversetzt in die Zeit um 1400 begann alles, gegen 13.oo Uhr, mit dem Umzug des Hofstaates des ehrwürdigen Schlosses durch die Stadt. Mit dabei, aus unserer Gemeinde, auch Kornelia Helm (Burgfräulein) und Sven Lehmann (ihr Knappe) auf ihren Pferden (böse Zungen behaupten, die hätten was miteinander).

Vorbei an Rathaus und Kirche, wo es noch einen Segen des Priesters gab, bis hin zur Kampfstätte der Ritter an der alten Stadtmauer.

Das Specktakel konnte beginnen. Ritter duellierten sich zu Pferd und in Einzelkämpfen mit ihren Schwertern. Bogenschützen zeigten ihre Treffsicherheit und nicht zu vergessen der Scharfrichter, er bot an, gegen ein geringes Entgelt sich um die Schwiegermütter zu kümmern.

Kornelia Helm konnte dem zahlreichen Publikum einen Auszug ihrer Westernreitvorführung zeigen und damit auch, wie sich die „Spiele“ mit dem Pferd in 600 Jahren entwickelt haben.

Gegen 20.oo Uhr kam es zum spannenden Finale. Angriff auf die Stadt, mit Kanonenschüssen, Brandschatzung und einer Übermacht.

Wie zu erwarten, konnten die Ritter von Kozuchow diesem Stand halten und schlugen die Angreifer in die Flucht.

Alles in allem war es ein schönes Fest, das es zu besuchen lohnt! Vielleicht im nächsten Jahr, wieder am letzten Mai Wochenende.

Familie Helm/ Lehmann

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Gemeinde Schwepnitz empfängt Gäste aus der Stadt Kożuchów

Vom 30.04.-01.05.2012 weilten unsere Gäste aus Kożuchów  im Rahmen des Projektes „Deutsch-Polnisches Treffen zur Integration“ bei uns.

Am Montag konnten wir  der polnischen Delegation unser Brauchtum in Grüngräbchen vorstellen. Das Maibaumstellen und das Hexenfeuer sind  in Polen nicht bekannt. Beim Maibaumstellen konnte jeder Mann seine Kraft zeigen. Und hier muss man sagen, dass in Grüngräbchen der Maibaum mit den Händen aufgestellt wird. Die Frauen waren von der Stärke der Aufsteller beeindruckt. Wichtig bei der Maibaumaufstellung ist deshalb die Koordination und eine gute Zusammenarbeit.

Danach haben wir am Fackelzug mit dem Fanfarenzug Dresden durch den Ort  teilgenommen.  Nebenbei konnten die Besucher auch unseren Ort anschauen. Am Ende des Fackelzuges  hat auf uns auf dem Sportplatz ein riesiger  Berg mit einer Hexe gewartet. Und jetzt ging das Hexenbrennen los, es war ein großes Feuer. Wir sind nun sicher, dass der Winter vertrieben wurde.

Der Berg  ist langsam abgebrannt und der Fanfarenzug aus Dresden  hat, wie jedes Jahr, ein wunderschönes Konzert gegeben. Nach der Vorführung des Fanfarenzuges Dresden sind unsere Besucher zurück nach Schwepnitz gefahren. In Schwepnitz haben sie weiter gefeiert. Die Feuerwehrleute aus Kożuchów hatten außerdem in der Nacht die Möglichkeit an einem echten Einsatz unserer Feuerwehr teilzunehmen. 

Am Dienstag haben wir uns alle auf dem Rasenplatz in Schwepnitz  getroffen.  Die polnische Fußballmannschaft  hat am 19. Bürgermeiterinpokalspiel teilgenommen. Nach der offiziellen Eröffnung des Fußballturnieres konnten unsere Gäste in der Turnhalle einen Teil des Programms des Sportvereines Grün-Weiß, im Rahmen des Tages der offenen Tür, bewundern. Natürlich haben die polnischen Gäste ihre Fußballmannschaft beim ersten Spiel angefeuert. Man muss sagen,  es war ein gelungenes Fußballturnier. Den Bürgremeistrinpokal hat die Mannschaft aus Bulleritz „Die BOB Crew“ gewonnen. Den zweiten Platz hat die Mannschaft aus Neukrich erkämpft und die Mannschaft aus Kożuchów hat den dritten Platz gewonnen. Herzlichen Glückwunsch! 

Während die Fußballer um den Pokal gekämpft haben, haben die anderen Gäste die Gemeinde Schwepnitz besichtigt. Zuerst sind wir auf den Haselbergturm im Naturschutzgebiet „Königsbrücker Heide“ gefahren. Wir sind ziemlich schnell nach Oben gekommen, obwohl  es sehr warm war.

Auf dem Weg zum Mittagessen haben wir das Industriegebiet in Schwepnitz besichtigt und eine kurze Pause bei der Feuerwehr in Grüngräbchen gemacht. Die Besucher konnten die Ausrüstung und die Räume der Feuerwehr und den Jugendclub ansehen.  Danach sind wir weiter über Cosel nach Zeisholz gefahren. In Zeisholz haben wir die Kapelle besichtigt. Nach fast drei sehr intensiven Stunden haben wir eine Pause mit Mittagessen in Zeisholz gemacht.

Natürlich waren nach dem Mittagessen alle  müde und K.O., aber wir hatten noch viel vor.Auf dem Weg zurück nach Schwepnitz sind wir über Bulleritz gefahren.
In Schwepnitz hat auf uns bei der Feuerwehr schon leckerer Kuchen und Kaffee gewartet. Die Feuerwehrfrauen haben sich viel Mühe gegeben. Danach  hat die Feuerwehr eine Vorführung  mit Elementen zum Löschen eines Brandes und der Menschenrettung gemacht. Dies war ein Beweis der guten Ausbildung und der professionellen Arbeitweise der Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr.

Dann sind wir zurück auf den Rasenplatz gefahren. Alle waren neugierig, wer der Favorit des 19. Bürgermeisterinpokal ist. Kurz nach der Siegerehrung sind dann unsere Gäste nach Hause gefahren. 

Wir können sagen, dass die zwei Tage ein voller Erfolg waren und das Wetter, wie bestellt, auch mitgespielt hat. Unsere Besucher haben sich bei uns wohlgefühlt und uns viel besser kennengelernt. Sie haben uns zum Stadtfest am 26.-27.05.2012 nach Koużchów eingeladen.

Wir wünschen uns weiter eine so gute Zusammenarbeit mit der Stadt Kożuchów. Dafür haben wir und unsere Partner schon viele Ideen für die weitere Zukunft.

Wichtig ist noch, dass das ganze Projekt aus Mitteln der Europäischen Union im Rahmen der Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung mit Unterstützung der Euroregion Neisse realisiert wurde.

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Partnerschaftsvereinbarung zwischen der Gemeinde Schwepnitz und der Stadt Kożuchów

Vom 16. 09. 2011 bis 17. 09. 2011 war unsere Delegation in der Stadt Kożuchów zu Besuch. Am 16. 09. 2011 haben wir an der Wissenschaftlichen Konferenz teilgenommen. Das war sehr interessant und aufschlussreich. Wir konnten auch die Stadt Kozuchow und deren Ortsteile besichtigen. Die Gemeinde Kożuchów ist reich an Sehenswürdigkeiten und Kulturdenkmalen. Leider hatten wir zu wenig Zeit, alles zu besichtigen. 

Die Bürgermeisterin von Schwepnitz, Frau Elke Röthig, und der Bürgermeister von Kożuchów, Herr Andrzej Ogrodnik, haben am 16. 09. 2011 eine Partnerschaftsvereinbarung unterzeichnet. Der Vertrag beinhaltet die gegenseitige Zusammenarbeit und die Förderung der gegenseitigen Beziehungen beider Ortschaften, sowie die Pflege der Zusammenarbeit zwischen kommunalen Einrichtungen und gesellschaftlichen Organisationen, Vereinen, Schulen und anderen Institutionen beider Ortschaften im Sinne guter, nachbarschaftlicher Beziehungen.

Ab diesen Moment besteht nun eine offizielle Partnerschaft zwischen Schwepnitz und Kożuchów, aber eine gute Zusammenarbeit besteht schon seit ein paar Monaten.

Dank Euroregion Spree - Neiße - Bober konnten wir gute Kontakte nach Kożuchów knüpfen. Im Juli fand bereits ein Fußballturnier zwischen Schwepnitz und Kożuchów hier bei uns in Schwepnitz statt. Im August war unsere Feuerwehr bei den Kameraden aus Kozuchow zu Besuch.

Also kann man abschließend sagen, die Zusammenarbeit funktioniert schon sehr gut. Weiterhin wünschen wir uns, dass diese noch weiter vertieft wird.   

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Entwicklung einer grenzübergreifenden Partnerschaft zwischen der Gemeinde Schwepnitz und der Stadt Kożuchów

Am 14.01.2011 fand im Schulungsraum der Freiwilligen Feuerwehr Schwepnitz ein deutsch-polnischer Workshop statt. Aus der polnischen Stadt Kożuchów und aus unserer Gemeinde Schwepnitz nahmen daran insgesamt ca. 70 Vertreter aus den ortsansässigen Vereinen und Einrichtungen teil.


Inhalt und Ziel dieses Workshops waren die Präsentation der Gemeinde Schwepnitz und der Stadt  Kożuchów, die Kontaktknüpfung unter den Teilnehmern sowie die Planung von möglichen gemeinsamen Aktivitäten.

Um individuelle Gespräche zwischen den deutschen und polnischen Teilnehmern führen zu können, wurden Arbeitsgruppen in folgenden Bereichen gebildet: Schulen und Bildung, Feuerwehr, Kultur, Sport sowie Gemeinde und Ostvorsteher. Dank der anwesenden Dolmetscher konnten in allen Arbeitsgruppen rege Gespräche geführt werden. Zum Abschluss dieses Nachmittags  trugen die Arbeitsgruppen vor, ob und wie sich eine mögliche Zusammenarbeit gestalten lassen könnte.

Es war interessant, zu erleben, wie schnell  innerhalb der Arbeitsgruppen Erfahrungen ausgetauscht sowie gemeinsame Ideen für eine künftige Zusammenarbeit entwickelt wurden. Die Feuerwehren vereinbarten so z.B. ein  erstes gemeinsames Treffen, um sich kennen zu lernen. Der Sportverein-Grün-Weiß Schwepnitz hat den polnischen Sportverein zur 100 Jahrfeier eingeladen. Die Kindergärten wollen einen brieflichen Kontakt aufbauen und in den Kindereinrichtungen spezielle „Partnerschaftsecken“ einrichten. Die Schulen tauschten ihre Kontaktdaten, so dass man im Nachgang die möglichen Aktivitäten näher besprechen kann. Die Gemeinde besprach mit den anwesenden deutschen und polnischen Ortsvorstehern die Möglichkeit der Erarbeitung einer gemeinsamen deutsch-polnischen Broschüre über Schwepnitz und  Kożuchów. Auf dem Gebiet der Musik wurde über die Gestaltung eines musikalischen Workshops beraten. Darüber hinaus wurden viele weitere Ideen gesammelt. Welche davon Wirklichkeit werden, wird die Zukunft zeigen.

Ein weiterer Programmpunkt war die Vorstellung des gemeinsamen Kleinprojektefonds der Euroregion Neisse-Nisa-Nysa entlang der sächsisch-polnischen Grenze, durch Frau Dr. Czarnecka von der Euroregion Neisse e.V.. Durch dieses Förderprogramm könnten die gesammelten Ideen in Form von sogenannten Kleinprojekten gefördert werden, sofern sie die Voraussetzungen der Förderrichtlinie erfüllen.

Ein wesentlicher Schritt für die weitere Zusammenarbeit wurde bereits an diesem Tag getan. Frau Elke Röthig, Bürgermeistern von Schwepnitz und Herr Andrzej Ogrodnik, Bürgermeister von Kożuchow, unterzeichneten einen Intentionsbrief, in dem beide Partner den Willen einer dauerhaften Zusammenarbeit erklärten.

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